122 Männliche und weibliche Körpersprache

07.05.16, 08:00:00 von heikeholz
Männliche und weibliche Körpersprache

“In Stille und Bewegung kann man das Spiegelbild der Leute zeigen.” (Marcel Marceau)

Frauen neigen tendenziell eher zu einer Schutzhaltung, erzählen mit leiser, zurückhaltener Stimme über sich, über ihre Qualitäten
Männer öffnen eher ihren Brustkorb, erzählen mit lauter, deutlicher Stimme von Ihrem Können
Folgen der Schutzhaltung

Eine Schutzhaltung raubt uns den Atem, nimmt uns den natürlichen Bodenkontakt und verstärkt die Unsicherheit.
Sie ist mehr als energieraubend und ungesund.
Fehlhaltungen wirken sich nicht nur ungünstig auf die Wirbelsäule aus, sondern auch auf den Energieverbrauch, Atem und Stimme.
Präsenz durch Bejahen der eigenen Person

Stellen Sie sich bequem in Hüftbreite hin, die Fußspitzen zeigen nach vorne, Knie sind leicht gebeugt.
Das Becken ist in Mittelstellung – schaukeln Sie mit dem Becken nach vorne und zurück und lassen Sie los.
Schultern einmal von vorne nach hinten in Richtung Ohren überdrehen und mit der Ausatmung loslassen.
Ihr Kopf wird von einer imaginären Schnur in Richtung Himmel gezogen.
Ihr Kiefer ist locker, die Atmung fließt.
Gehen Sie mutig und bewusst

Stellen Sie sich bewusst mit beiden Beinen in Hüftbreite hin und machen Sie einen Schritt, indem mit Ihrem Fuß den ersten Impuls geben und die Ferse am Boden aufsetzen, der Körper bleibt aufrecht.
In dem Moment, wo Sie mit der Ferse abrollen, folgt der restliche Körper im Vertrauen.
Sie gehen Schritt für Schritt, indem Sie Ihre Füße von den Fersen über die Ballen und die Zehen abrollen.
Aktivieren Sie Ihre Arme, indem Sie sie gegengleich mitnehmen. Das stärkt den Mut.
Diese Gehweise lässt Sie atmen, ohne sich zu überfordern.

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